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    Welche HR-Prozesse lassen sich automatisieren?

    Welche HR-Prozesse eignen sich besonders gut für die Automatisierung? Antwort: Besonders geeignet sind repetitive, standardisierte Abläufe, die sich häufig wiederholen und viel manuellen Aufwand verursachen. Dazu gehören: Zeiterfassung: Mitarbeitende stempeln per App ein und aus, das System berechnet automatisch Arbeitszeit, Pausen und Überstunden. Abwesenheitsmanagement: Ferienanträge werden im Self-Service gestellt, das System informiert automatisch die Führungskraft […]

    15. Mai 2025
    Wie Unternehmen mit Feedback Mitarbeitende binden können

    Welche HR-Prozesse eignen sich besonders gut für die Automatisierung?

    Antwort: Besonders geeignet sind repetitive, standardisierte Abläufe, die sich häufig wiederholen und viel manuellen Aufwand verursachen. Dazu gehören:

    • Zeiterfassung: Mitarbeitende stempeln per App ein und aus, das System berechnet automatisch Arbeitszeit, Pausen und Überstunden.
    • Abwesenheitsmanagement: Ferienanträge werden im Self-Service gestellt, das System informiert automatisch die Führungskraft und aktualisiert das Feriensaldo.
    • Bewerbermanagement: Neue Bewerbungen werden automatisch in das System importiert, kategorisiert und mit einer Eingangsbestätigung beantwortet.

    Beispiel: In einem Unternehmen mit 150 Mitarbeitenden wurden Urlaubsanträge früher per E-Mail gestellt. Heute erfolgt alles digital: Antrag → automatische Benachrichtigung → Genehmigung → Eintrag im Kalender → HR wird nicht mehr involviert.

    Kann auch die strategische Personalentwicklung automatisiert werden?

    Antwort: Ja – viele Komponenten lassen sich softwaregestützt abbilden und automatisch auslösen. Dazu zählen z. B.:

    • Individuelle Schulungsvorschläge auf Basis von Rollen und Kompetenzprofilen
    • Erinnerungen an Mitarbeitergespräche und Zielvereinbarungen
    • Automatisierte Fortschrittsverfolgung bei Lernzielen

    Beispiel: In einem Industrieunternehmen erhalten neu beförderte Teamleiterinnen und Teamleiter automatisch ein Trainingspaket mit E-Learnings, Präsenzschulungen und einem Peer-Feedback-Modul – alles automatisch zugewiesen durch das System nach Rollenzuweisung.

    Wie hilft Automatisierung bei der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften?

    Antwort: Automatisierung hilft, Arbeitszeitregelungen, Datenschutz und Dokumentationspflichten zuverlässig umzusetzen:

    • Das System erkennt z. B. automatisch, wenn die tägliche Höchstarbeitszeit überschritten wird, und meldet dies.
    • Dokumente werden revisionssicher gespeichert und nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist automatisch gelöscht oder archiviert.
    • Zugriffe auf Personalakten werden lückenlos protokolliert.

    Beispiel: Ein Unternehmen in der Schweiz nutzt automatisierte Zeiterfassung mit Pausenüberwachung. Bei Verstössen gegen Ruhezeiten wird automatisch ein Hinweis an HR gesendet – inklusive Tagesübersicht für die Prüfung.

    Ist Automatisierung auch für kleinere Unternehmen sinnvoll?

    Antwort: Auf jeden Fall. Gerade KMU profitieren besonders, weil sie oft nur begrenzte HR-Ressourcen haben. Moderne Lösungen sind modular und skalierbar – so lässt sich z. B. mit der Automatisierung von Abwesenheiten starten und später auf Recruiting oder Personalentwicklung ausweiten.

    Beispiel: Ein 30-Personen-Betrieb automatisiert mit einer Cloud-Lösung Urlaubsanträge, Abwesenheitskalender und Lohnabrechnungen. Das spart pro Monat etwa 8 Stunden Verwaltungsaufwand – und verringert Rückfragen deutlich.

    Welche typischen Stolpersteine gibt es bei der Automatisierung – und wie lassen sie sich vermeiden?

    Antwort: Zu den häufigsten Herausforderungen zählen:

    • Unklare Abläufe im Ist-Zustand
    • Widerstände von Mitarbeitenden oder Führungskräften
    • Technische Silos oder nicht verknüpfte Systeme

    Beispiel: In einem Unternehmen wurden Lohnabrechnung und Zeiterfassung getrennt geführt – was oft zu Abweichungen führte. Nach der Einführung eines integrierten Systems wird die Zeiterfassung automatisch in die Lohnabrechnung übernommen. Die Fehlerquote sank um 90 %, Rückfragen nahezu auf null.

     

    Automatisierung sollte schrittweise, mit klaren Verantwortlichkeiten und Change-Kommunikation eingeführt werden – begleitet von einem erfahrenen Implementierungspartner.

    Die Automatisierung von HR-Prozessen ist ein zentraler Hebel, um den gestiegenen Anforderungen im Personalbereich effizient zu begegnen. Sie reduziert manuelle Tätigkeiten, steigert die Qualität und schafft Raum für strategische HR-Arbeit.

     

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    Wir beraten Sie gerne:

    Severin Ravaioli

    Head of Sales Schweiz

    severin.ravaioli@umantis.com
    +41 76 415 32 45

    Thomas Hofmann

    Head of Sales Deutschland

    thomas.hofmann@umantis.com

    +49 76 160 04 89 13 

    Thomas Kronsteiner

    Head of Sales Österreich

    thomas.kronsteiner@umantis.com

    +41 71 224 01 72

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